Direktkandidat äußert sich zum Boofen in der Sächsischen Schweiz

Nino Haustein, Grüner Bundestagskandidat imWahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebige, betont die Bedeutung der Tradition des Boofens beim Felsklettern in der Sächsischen Schweiz. Er sieht stärkere Kontrollen in den Gebieten als sinnvolle Möglichkeit, Natur und Tradition weiterhin gewinnbringend miteinander in Einklang zu bringen.

“Das Boofen zählt zu den Traditionen unserer Region und ist seit je her eng mit dem Klettern verbunden”, erläutert der Grünen-Direktkandidat. In der Nationalparkregion sei das Boofen daher an vorgesehenen Stellen erlaubt. “Gerade Bergsteigerinnen und Bergsteiger sind sich der Wahrung und Achtung der Boofen sehr bewusst, suchen sie doch gerade die Schönheit der Natur für ihren Sport und die Erholung”, betont Haustein.

“Statt Diskussionen über Komplettverbote des Boofens zu führen, sollte stärker kontrolliert und geahndet werden, ob die entsprechenden Regeln eingehalten werden”, führt er aus. Gerade das Feuermachen sei neben der Vermüllung und der Verunreinigung mit Exkrementen nicht hinnehmbar. “In diesen Bereichen sollte stärker kontrolliert werden, anstatt harte Restriktionen zu fordern. Die Ranger im Nationalpark sollten ebenso wie derSachsenforst entsprechende Kontrollbefugnisse bekommen.”, so Haustein.

Haustein schlägt zudem eine Informationskampagne vor, die das Boofen und einen umweltbewussten Umgang mit der Natur in der Sächsischen Schweiz in den Mittelpunkt stellt. “Wir müssen die Menschen, welche die Schönheit unserer Sächsischen Schweiz erleben möchten, auch dafür sensibilisieren, was sie selbst für den Erhalt dieses einmaligen Nationalparks tun können”, so der Grünen-Bundestagskandidat abschließend.

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