Gemeinsames Gedenken

Am 24. Februar jährt sich der Beginn der russischen Großinvasion in der Ukraine zum vierten Mal. Der Krieg selbst dauert schon deutlich länger. Seit 2014 kämpft die Ukraine um ihre Existenz und gegen das russische Großmachtstreben.

Natalija Block vom ukrainischen Haus teilte persönliche Berichte aus der Ukraine. Die Menschen wehren sich weiter gegen die russische Agression, weil sie wissen, was eine Niederlage für sie bedeuten würde. Foto: Matthias Gottschalk

Um dem Beginn der Großinvasion sowie den Opfern des Krieges zu gedenken, haben SPD und Grüne im Landkreis zu einer Gedenkveranstaltung in Freital aufgerufen. Am Platz des Friedens fanden sich über 20 Menschen zusammen, um genau das zu tun. Alle Redner betonten das unverbrüchliche Selbstbestimmungsrecht der Ukraine und die Notwendigkeit zur Unterstützung. Die persönlichen Berichte der anwesenden Ukrainer*innen machten die Opfer deutlich, die die ukrainische Zivilbevölkerung seit zwölf Jahren erbringt. Sie machten das Leid deutlich, welches Russland durch Bomben- und Drohnenangriffe über die gesamte Ukraine bringt. Und sie machten die Hoffnung deutlich, die in den Worten der Ukrainer enthalten ist, dass sie aus diesem Krieg als Sieger hervorgehen.

„Das wird den Russen nicht gelingen!“

Natalija Bock, ukrainisches Haus

Ukrainische Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz gefunden haben, integrieren sich. Sie arbeiten, nehmen Verantwortung wahr und sind dankbar, dass sie dem Krieg entfliehen konnten. Sie zu unterstützen und nicht pauschal zu diffamieren, muss das Ziel aller demokratischen Parteien sein. Denn wer vor Krieg flüchtet hat ein Anrecht auf Asyl.

Die Teilnehmer*innen legten Blumen zum stillen Gedenken an die Opfer des Krieges nieder. Foto: Matthias Gottschalk

Wir Bündnisgrüne stehen fest an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer in ihrem Kampf um Frieden, Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung. Auf der Bundesdelegiertenkonferenz im November 2025 (Grüne Wolke) haben wir das in einem Beschluss festgehalten. Einen andauernden Frieden kann es nur mit der Ukraine geben; Verhandlungen darüber dürfen nicht ohne sie stattfinden. Gleichzeitig muss die Ukraine in die Lage versetzt werden, der russischen Invasion militärisch begegnen zu können. Wir setzen uns daher für mehr Waffenlieferungen ein, auch von Langstreckenwaffen wie dem Marschflugkörper Taurus. Nur wenn die Ukraine militärisch erfolgreich ist, wird sich Russland an ernsthaften Verhandlungen beteiligen.

Am 24. Februar findet ab 17 Uhr auf dem Neumarkt in Dresden die Ukraine-Demo „Freiheit braucht Solidarität – Gemeinsam für die Zukunft Europa“ statt. Wir würden uns freuen, Euch dort zu treffen. Organisiert wird die Demonstration von der Cellex Stiftung, Dresden – Place to be! e.V., Haltung Zeigen, Plattform Dresden e.V. und dem Ukrainischen Koordinationszentrum Dresden.

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