Am 26. Mai 2026 fand in Neustadt in Sachsen der Infomarkt zum Regionalplan Windenergie statt, veranstaltet vom regionalen Planungsbüro für die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen sowie die Landeshauptstadt Dresden. Rund achtzig Interessierte kamen, um sich über die Hintergründe des Teilregionalplans zu informieren.
Die Veranstaltung begann mit einer Einführung und einer kurzen Vorstellung der Expertenteams im Plenum. Im Anschluss konnten sich die Besucher*innen frei auf die vier Räume verteilen.
Raum 1: Informationen zum Planentwurf
Hier wurde erläutert, wie der Plan erarbeitet wurde. Zudem gab es einen Überblick über die ausgewiesenen Gebiete und grundlegende Informationen zur Entstehung des Plans.
Raum 2: Beteiligung am Planverfahren
Die Expert*innen erläuterten, wie und wo eine direkte Bürgerbeteiligung durch Stellungnahmen möglich ist, wie diese verarbeitet werden und wer die zuständigen Ansprechpartner*innen sind.
Raum 3: Umweltbericht im Überblick
Eine der zentralen Fragen bei der Planung von Energieanlagen ist die Prüfung der Umweltverträglichkeit. In diesem Raum legten die Expert*innen ihre Arbeitsweise zum Planverfahren dar und erläuterten, wie sie die Gewichtung der verschiedenen Gebiete vorgenommen haben.

Raum 4: Generelle Fragen zur Windenergie
Ein Berater der Landesenergieagentur SAENA beantwortete im vierten Raum allgemeine Fragen zur Energieversorgung. Thema war nicht nur die Windkraft selbst, sondern auch zu Erneuerbaren Energien im Allgemeinen gab es umfassende Ausführungen. Dabei ging es um die weitere Gestaltung, die Auswirkungen und zukünftige Entwicklungen. Zudem erläuterte er die Hintergründe des Energiemarktes.
Fazit der Veranstaltung
Der Einladung folgten vor allem skeptische Interessierte. Auch wenn manche Fragerunde hitzig begann, konnten die Expert*innen stets fundierte Antworten liefern. Die vielen Fragen zeigten, dass ein großer Informationsbedarf zu den Hintergründen des Teilregionalplans, zu Erneuerbaren Energien und zur Energiewende im Allgemeinen besteht.
Das Format war klug gewählt: So konnten die verschiedenen Interessengruppen gezielt zu den zuständigen Expert*innen geleitet werden. Jede*r hatte quasi einen persönlichen Beratungstermin. Die aufkommenden Fragen wurden in kleinen Gruppen mit viel Fachwissen, Geduld und Fingerspitzengefühl umfassend beantwortet.
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